Die Finanzierung für eine Eigentumswohnung

Momentan verlockt das Baukindergeld viele Familien dazu, sich ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung zu kaufen. Rund 58.000 Familien sind nach einer gemeinsamen Studie von LBS Research und empirica durch das Baukindergeld überhaupt erst in der Lage, über eine solche Anschaffung nachzudenken. Bisher fehlte ihnen das erforderliche Eigenkapital. Jetzt kommt ihnen zugute, dass die Gesamtsumme der staatlichen Förderung bei einer Immobilienfinanzierung genauso wie Eigenkapital behandelt wird.

Nicht vorschnell eine Eigentumswohnung in ländlichen Regionen kaufen!

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Eigentumswohnungen werden durch Steigerungen der Baupreise teurer

Eigentumswohnungen werden durch Steigerungen der Baupreise teurer
Auf die Quadratmeterpreise beim Kauf von Eigentumswohnungen wirken sich viele Faktoren aus. Dazu gehören neben den Kosten des Grundstücks und der Erschließung natürlich bei Neubauobjekten auch die Baupreise. Und genau diese steigen in der Bundesrepublik Deutschland aktuell rapide an.

Werden für den Neubau von Eigentumswohnungen unerschlossene Grundstücke erworben, müssen die Bauträger mit deutlich erhöhten Erschließungsumlagen rechnen. Ein Grund dafür ist, dass sich die Preise beim Straßenbau binnen zwölf Monaten um respektable 5,6 Prozent erhöht haben. Das zeigen die offiziellen Zahlen, die vom Statistischen Bundesamt für den Monat Mai 2018 veröffentlicht wurden. Sie wirken sich auf die Baupreise sehr erheblich aus, weil die Kommunen mit einigen Ausnahmen sehr große Anteile der Erschließungskosten auf die Grundstücksbesitzer umlegen können. Deshalb werden von den Bauherren ungern Baugrundstücke erworben, die an zwei Seiten an eine zu bauende Straße angrenzen.

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Trotz hoher Mieten und Kaufpreise geht der Trend zur großen Wohnung

Bei den immensen Steigerungen der Kaltmieten und Verkaufspreise für Eigenheime und Eigentumswohnungen liegt der Gedanke nahe, dass sich die Käufer und Mieter aus Kostengründen bei der Fläche und Zimmerzahl beschränken würden. Doch die offiziellen Statistiken zeigen ein anderes Bild.

Die interessanteste Statistik dazu ist die Fortschreibung des Wohnungsbestands, welche vom Bundesamt für Statistik erstellt wird. Sie weist aus, dass sich die Flächen bei Eigentumswohnungen und Mietwohnungen sogar minimal vergrößern. Im Jahr 2010 lag der Durchschnitt in den alten Bundesländern bei 94,7 Quadratmetern und stieg bis zum Jahr 2016 auf einen durchschnittlichen Wert von 95,3 Quadratmetern. In den östlichen Bundesländern und Berlin wurde im gleichen Zeitraum ein Flächenwachstum pro Wohnung von 77,4 Quadratmetern auf 78,3 Quadratmeter beobachtet. Die durchschnittliche Anzahl der Zimmer pro Mietwohnung und Eigentumswohnung blieb in der gesamten Bundesrepublik Deutschland bei 4,4.

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Baukindergeld

Die Wiedereinführung von Baukindergeld wurde zwischen der CDU/CSU und der SPD bereits im Vertrag für die Große Koalition vereinbart. Die dazugehörige Gesetzesvorlage wurde schon erarbeitet. Noch gibt es aber erhebliche Meinungsunterschiede zu den Voraussetzungen, welche die Familien für den Erhalt dieser staatlichen Förderungen erfüllen müssen.

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